Zahnpflege mit Hausmitteln: Die besten Tipps und Tricks


Gesunde Zähne kann man mit einfachen Hausmitteln erhalten.

Mit einfachen Tipps und Tricks gesunde Zähne erhalten.

Gesunde Zähne sind wichtig für einen gesunden Körper. Regelmäßige Mundhygiene ist daher unbedingt von Nöten. Mit einigen cleveren Hausmitteln können Sie den Effekt von einfachem Zähneputzen sogar noch verstärken. Wir verraten Ihnen, wie das geht. 

Zahnpflege mit einfachen Hausmitteln: Mundspülungen

Mundspülungen sind eine gute und simpel anzuwendende Methode, wenn man seine Mundhygiene verbessern möchte. Einfach nach dem Zähneputzen für einige Minuten im Mund spülen und schon hat man noch zusätzlich etwas für seine Zähne getan. Und noch einen weiteren Pluspunkt haben Mundspülungen: Mit etwas Glück lassen sie sich mit Zutaten aus unserem Kräuter- oder Blumenbeet selbst herstellen.

Zahnpflege mit einfachen Hausmitteln: Mundspülung mit Calendula officinalis

Calendula officinalis, so der botanische Name der Ringelblume, wächst ein einigen Gärten in Deutschland. Und das aus gutem Grund: Die Pflanze sieht nicht nur hübsch aus, sie hat auch mannigfaltige Heilwirkungen. Man kann sich aus der Ringelblume einen Tee kochen, oder sie zur Wundheilung benutzen. Damit hilft sie auch, wenn man unter Zahnfleischbluten leidet. Kein Wunder also, dass die Ringelblume 2009 die Heilpflanze des Jahres war. 

Möchte man sich eine Mundspülung aus Ringelblumenextrakt herstellen, sollte man folgendermaßen vorgehen: Die Blätter der Ringelblume werden mit ungefähr einem halben Liter Wasser in einem Top zum Kochen gebracht. Das ganze sollte dann ungefähr fünf Minuten leicht köcheln und die Blätter danach in dem heißen Wasser noch durchziehen. Wenn das Wasser abgekühlt ist, wird der Sud durch ein Sieb gegossen, um die Blätter von dem Wasser zu trennen. 

Danach wird das Wasser in eine dunkle Flasche umgefüllt – so bleibt die Mundspülung länger haltbar. Dazu gehört übrigens auch, dass eine kleine Menge (ungefähr ein Schnapsglas auf 500 ml Sud) medizinischer Alkohol hinzugefügt wird. Auch der sorgt dafür, dass sich die Mundspülung länger hält und wirkt daneben auch noch antibakteriell.

Rezept für Mundspülung lässt sich variieren 

Dieses Grundrezept lässt sich auf viele verschiedene Arten abwandeln. Ganz nach eigenen Vorlieben kann man Ringelblume auch durch 

  • Rosmarin
  • Minze
  • Salbei
  • Kamille
  • Johanniskraut
  • Arnika

ersetzen oder auch mischen. Bei selbstgerechten Mundspülungen gilt: Probieren geht über studieren. Stellen Sie unterschiedliche Mundspülungen her und finden Sie heraus, was Ihnen am besten gefällt und Ihren Zähnen und Zahnfleisch am wohlsten tut. 

Mundspülung für weißere Zähne

Neben frischem Atem können hausgemachte Mundspülungen auch für weißere Zähne sorgen. Ganz einfach bereitet man solche Mundspülungen mit Zitronensaft zu. Einfach eine halbe Zitrone auspressen und mit dem Saft den Mund ausspülen. Wichtig ist dabei, dass Sie nicht nur gurgeln, sondern den Zitronensaft durch die Zähne ziehen. So gelangt er in alle Zahnzwischenräume und kann dort auch wirken.

Wenn Sie mit Zitronensaft den Mund gespült, oder andere Obstsorten gegessen oder Fruchtsaft getrunken haben, sollten Sie mindestens eine halbe Stunde danach die Zähne nicht putzen. Die Fruchtsäure könnte in Verbindung mit Zahnpasta oder auch den Borsten der Zahnbürste den Zahnschmelz aufweichen und angreifbar machen. Und das will man auf jeden Fall vermeiden, denn der Zahnschmelz schützt die Zähne vor schädlichen Einflüssen von Außen. 

Zahnpflege mit einfachen Hausmitteln: weitere einfache Rezepte

Neben Mundspülungen können Sie auch Zahnpasta selbst herstellen, oder besser gesagt, ersetzen. 

Für weiße Zähne und vor allem auch dafür, um Zahnbelag wirksam zu entfernen, eignet sich Salz sehr gut. Dazu sollten Sie ein Mal pro Woche ein wenig herkömmliches Kochsalz auf die Zahnbürste streuen und mit Wasser befeuchten. Dann wie gewohnt die Zähne putzen. Die kleinen Salzkristalle reinigen die Zähne von Zahnbelag und können so vor Karies und Parodontose schützen. Seien Sie dabei allerdings vorsichtig und putzen Sie nicht zu fest, sonst könnten Sie den Zahnschmelz angreifen und damit die Zähne schädigen.

Statt Kochsalz können Sie übrigens auch Backpulver benutzen. Die Effekte sind vergleichbar, denn auch Backpulver hat kleine Partikel, die Beläge vom Zahn entfernen können. 

 

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